Dachrinnenheizung
Die Dachrinnenheizung hält die Dachrinne über den Winter eisfrei und verhindert somit das Aufplatzen von gefrorenen Dachrinnen. Schäden durch herabfallende Eiszapfen oder Frostschäden an Bauteilen und Gebäuden werden vermieden.

Die vorkonfektionierten und steckerfertigen SAREI Dachrinnenheizungen besitzen ein integriertes Thermostat. Dieses stellt sicher, dass das Heizungssystem nur im konkreten Bedarfsfall, also im kritischen Temperaturbereich unterhalb von 3°C, einschaltet. Steigt die Temperatur auf über 13°C, schaltet sich das System automatisch ab und spart somit in der warmen Jahreszeit Energie. Der Anschluss erfolgt benutzerfreundlich mittels Schutzkontaktstecker.

Als selbstregulierende Heizleitungen definiert man Heizleiter, die sich auf einen Heizleiter typischen maximalen Temperaturpunkt stabilisieren. Dieser Prozess wird mit einem von der Umgebungstemperatur veränderlichen Widerstandmaterial im Heizleiterkern realisiert.
Der selbstregulierende Heizleiterkern — auch Matrix genannt — besteht aus einem Graphitpartikel-Polymer Gemisch. Dabei bilden die Graphitpartikel unzählige Parallelschaltungen zwischen den zwei parallelen Kupferversorgungsleitern, welche in der Matrix eingebettet sind. Bei einer Abkühlung des Heizbandes nähern sich die Graphitpartikel in der Matrix einander an und erhöhen die Anzahl der Parallelschaltungen zwischen den Kupferversorgungsleitern. Als Folge sinkt der ohmsche Widerstand und die Leistung des Heizleiters steigt. Erwärmt sich das Heizkabel, divergieren die Graphitpartikel auseinander und verringern die Anzahl der Parallelschaltungen zwischen den Kupferversorgungsleitern. Als Folge steigt der ohmsche Widerstand und der verminderte elektrische Durchfluss lässt die Heizleitung wieder erkalten.
Der Prozess wiederholt sich so oft bis ein Wärmegleichgewicht zwischen den thermischen Verlusten und der Heizleistung des Heizleiters erreicht wird. Dieser Punkt liegt unterhalb der maximalen Betriebstemperaturen der verwendeten Werkstoffe des Heizleiters, somit ist eine Überhitzung nicht möglich. Durch seinen flach-ovalen Querschnitt liegt der flexible Heizleiter mit einer sehr großen Fläche auf der zu beheizenden Oberfläche auf und kann so die Wärmeenergie sehr effizient abgeben.

- gefährliche Eiszapfen
- verstopfte Dachrinnen
- geplatzte Bauteile
- teure Wasserschäden

- Das Thermostat sollte an einem Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung positioniert werden. (z. B. unter dem Dachüberstand oder unter der Dachrinne)
- Die Verlegung des Heizbandes erfolgt im Wasserlauf der Dachrinne. Der Übergang in die Dachrinne sowie von der Dachrinne in das Fallrohr wird mit den mitgelieferten Kantenschutzstreifen realisiert.
- Bei Dachrinnen bis Größe NW 125 mm erfolgt eine Einfachverlegung. Größere Dachrinnen können zweifach belegt werden.



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Durch einfachste Bedienung der Regelungstechnik lässt sich der gewünschte Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich einstellen.
Der bereits vormontierte Sensor misst zuverlässig sowohl Aussentemperatur als auch Feuchtigkeit und aktiviert bei Bedarf die Dachrinnenheizung.
Nur bei Unterschreitung der eingestellten Temperatur und gleichzeitiger Überschreitung des Feuchtigkeitsgrenzwertes wird das Heizband in Betrieb genommen.
Wird die festgelegte obere Temperatur erreicht und der Feuchtigkeitsgrenzwert unterschritten, schaltet dieses automatisch ab.
So erreicht man eine Energieersparnis von bis zu 80% gegenüber rein thermostatisch geregelten Anlagen.
Inhalt

1x Steuerbox
mit 3,00 m Anschlussleitung

1x Temperatur- & Feuchtesensor
mit 6,00 m Anschlussleitung
12,50 m oder 25,00 m selbstregulierendes Heizkabel
inkl. 3,0 m Anschlussleitung
Sonderlängen nach Kundenwunsch